Anforderungen an den Hautschutz am Arbeitsplatz
Die Anforderungen an den Arbeits- und Gesundheitsschutz unterscheiden sich von Land zu Land. Ausgangspunkt ist grundsätzlich, die Risiken für Beschäftigte zu erkennen und Belastungen möglichst zu vermeiden oder zu reduzieren.
Wenn Beschäftigte potenziell gefährlichen Stoffen ausgesetzt sind, müssen Arbeitgeber Art, Ausmaß und Dauer der Belastung beurteilen. Dabei ist auch der Hautkontakt zu berücksichtigen, wenn die Haut einen relevanten Aufnahmeweg darstellt.S3
Persönliche Schutzausrüstung und Hautschutzprodukte sind Teil eines umfassenden Schutzkonzepts. Eine Hautschutzcreme kann Maßnahmen zur Beseitigung oder Reduzierung der Gefährdung an ihrer Quelle nicht ersetzen. Ebenso ersetzt sie keine geeigneten Schutzhandschuhe, wenn deren Verwendung erforderlich ist.
Das deutsche Arbeits- und Gesundheitsschutzrecht verpflichtet Arbeitgeber, ihre Mitarbeitenden vor gesundheitlichen Gefährdungen am Arbeitsplatz zu schützen – einschließlich Risiken, die berufsbedingte Hauterkrankungen verursachen können.
